T17 K1 A1.1.2.2: Export der Debitorenkonten für doppelte Buchführung
Da der gültige Wertebereich für Debitorenkonten innerhalb der DATEV nach SKR-04 bei 10000 - 69999 liegt, der des Warenwirtschaftsystems jedoch Kundennummern von 1 - 999999 zulässt, ist dafür Sorge zu tragen, dass beim Export der Kundenstamm- und Bewegungsdaten die Kundennummern auf den innerhalb der DATEV gültigen Bereich abgebildet werden.
Zu diesem Zweck können Sie unter {SYSTEM} {System} {Voreinstellungen} {Allg. Artikeleinst.} FAKTOR_KUNDEN_OFFSET einen Offset definieren.
Da innerhalb der DATEV ausschließlich 5-stellige Konten erlaubt sind, werden beim Export nur die letzten fünf Stellen der Kundennummer als Kontonummer übermittelt. Wenn Ihre Kundennummern im Bereich des gültigen Wertebereichs, also zwischen 10000 und 69999 liegen, ist der Export problemlos. Bei Kundennummern kleiner als 10000 oder größer als 69999 könnten Sachkonten überschrieben werden. Der Offset wird zu den letzten fünf Stellen jeder Kundennummer hinzuaddiert. Definieren Sie den Offset möglichst so, dass Ihre kleinste Kundennummer dem Debitorenkonto 10000 zugeordnet wird. Vermeiden Sie jedoch, dass zwei verschiedene Kunden auf ein Debitorenkonto abgebildet werden.
Die DATEV geht davon aus, dass bei der Verwaltung von mehr als 60000 Kunden mehrere Mandanten eingerichtet werden.
Der gültige Wertebereich für Kreditorenkonten nach SKR-04 liegt zwischen 70000 und 99999. Da die Defaulteinstellung in Ihrer Warenwirtschaft Lieferantennummern bei 70000 beginnen lässt, ist der Export meist problemlos. Wenn Lieferantennummern außerhalb des gültigen Wertebereichs liegen, sollte auf der zweiten Seite des jeweiligen Lieferantenstamms eine Kreditorennummer explizit vergeben werden.
Stand: 01.01.2004 cb