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T17 Kapitel 1: Buchhaltungsschnittstelle

 

Die Buchhaltungsschnittstelle ermöglicht die Verwaltung der für die Buchhaltung relevanten Daten und den Export dieser in einem für die Finanzbuchhaltungssoftware lesbaren Format. Die derzeit unterstützten Finanzbuchhaltungsprogramme sind DATEV und Lexware Buchhalter.

Die Schnittstelle kann für doppelte Buchführung oder Einnahmeüberschussrechnung konfiguriert werden.

Die doppelte Buchführung bedeutet, dass jeder Vorgang (sowohl Belegerstellung als auch Zahlung) auf einem Konto und einem Gegenkonto erfasst wird. Durch die Zahlungsvorgänge werden dann die Debitoren- und Kreditorenkonten ausgeglichen. Offene Posten lassen sich somit jederzeit nachvollziehen.

Bei der Einnahmeüberschussrechnung werden nur die Zahlungsvorgänge erfasst, offene Posten werden nicht berücksichtigt.

Für die Buchhaltungsschnittstelle bedeutet dies, dass bei der doppelten Buchführung

• Ausgangsbelege (Kundenrechnungen und –gutschriften, Debitorenbuchungen),

• Eingangsbelege (Rechnungen und Gutschriften von Lieferanten und Sonderlieferanten, Kreditorenbuchungen) und

• Zahlungsvorgangsbelege (Ein- und Auszahlungen in Kasse und Bank)

exportiert werden.

Bei der Einnahmenüberschussrechnung werden nur die Zahlungsvorgänge (Zahlungen zu Kunden-, Lieferanten- und Sonderlieferantenrechnungen und –gutschriften) exportiert. Das Buchen erfolgt auf die Standardkonten der Debitoren und Kreditoren.

Unabhängig von der Buchführungsart kann der Standardmodus oder der erweiterte Modus angewandt werden.

Der Standardmodus bedeutet für die doppelte Buchführung, dass die Zahlungsvorgangsbelege der Bank auf die drei Sammelkonten Kunden, Lieferanten und Sonderlieferanten und die manuellen Zahlungsvorgangsbelege der Kasse, die nicht manuell einem Gegenkonto zugewiesen wurden, auf das Sammelkonto Kasse gebucht werden. Die eigentliche Kontierung erfolgt dann in den Exportstapeln oder innerhalb der Finanzbuchhaltung. Die Ausgangs- und Eingangsbelege werden sofort gegen die jeweiligen Standardkonten gemäß den Einstellungen des Kontenplans gebucht. Diese Einstellung ermöglicht ein schnelleres Buchen innerhalb des Warenwirtschaftsystems ohne Zuordnung jedes Buchungsvorgangs zum jeweiligen Gegenkonto.

Beim erweiterten Modus erfolgt das Kontieren der Belege während des Buchens innerhalb des Warenwirtschaftsystems.

Bei der Einnahmeüberschussrechnung erfolgt im Standardmodus das Buchen der Bank auf ein Sammelkonto. Sollten Sie mehrere Banken nutzen, empfiehlt sich der erweiterte Modus, da die Bankkonten dann schon während des Buchens im Warenwirtschaftssystem kontiert werden können.

Die Handhabung der Buchhaltungsschnittstelle ist für DATEV und Lexware Buchhalter weitgehend identisch. Daher wird im Folgenden anhand der Standardeinstellung (DATEV-Schnittstelle mit doppelter Buchführung im Standardmodus) die allgemeine Vorgehensweise erklärt und nur bei Abweichungen auf die Unterschiede eingegangen.

Stand: 05.03.2004 cb

Unterpunkte:

 

T17 K1 Abschnitt 1: Systemeinstellungen

T17 K1 Abschnitt 2: Verwaltung und Export

T17 K1 Abschnitt 3: Einnahmeüberschussrechnung

T17 K1 Abschnitt 4: Erweiterte Schnittstelle